Italien

Marchigiana - wennschon, dennschon


 Draussen regnet es seit Tagen, die Sonne traut sich nur sporadisch und dann auch nur ganz kurz hervor. Genau die richtige Zeit also, um hier mal ein bisschen aufzuräumen, ist ja schliesslich genug liegen geblieben im letzten Jahr. Eine ganze Menge Fotos vom letzten Urlaub zum Beispiel, natürlich sehr viele Foodfotos. Und ein paar sind dabei, die erinnerten mich an Claudios grandiosen Bericht über Fleisch der Marchigiana-Rinder in den Marken.

Fleisch mit Aussicht
Fleisch mit Aussicht

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Beeindruckende Marken

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Im Moment komme ich ja zu nichts, nicht einmal dazu, vom Urlaub zu erzählen. Dieses Jahr war endlich mal wieder Italien dran, 2 Wochen in den Marken in einer schönen Ferienwohnung in traumhafter Umgebung.

Warum wir immer wieder in Italien Urlaub machen?

Wegen der Landschaft:

Die Marken

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Resteverwertung: Panzanella


Manchmal bleibt einfach etwas Brot übrig und wird trocken und hart. Eine wunderbare Möglichkeit der Resteverwertung gerade im Sommer ist dann die Panzanella, ein Brotsalat.

Brotreste

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Melanzane alla Menta


"Die wächst nicht, die wuchert!" sagte unser Tomaten- und Kräuterdealer noch, als wir die Minze bei ihm gekauft haben. OK, so viel Platz zum Wuchern hat sie bei uns nicht, schliesslich bieten wir ihr nur einen kleinen Blumenkasten. Aber sie gibt sich Mühe und wir haben ein schönes Kraut mehr, z.B. für Melanzane alla menta (Auberginen mit Minze).

Minze im Blumenkasten

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Salsiccia vom Bunten Bentheimer

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Letztes Jahr hatte ich schon neidisch auf Herrn Paulsen geblickt, als er live von seinem Wursten berichtete, und auch bei zorra sah es einfach gut aus. Da mein Spielzeug auch einen Fleischwolf hat, wurde es jetzt einfach mal Zeit! Da es in unserer Gegend auch einen Schlachter gibt, der inzwischen Bunte Bentheimer anbietet habe ich mir dort ein schönes Nackenstück besorgt. Ausgelöst waren es dann doch noch über 2 kg Fleisch, deutlich mehr als ich eigentlich haben wollte, aber da musste ich dann durch...

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Pizza

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Pizza selber machen ist eine ganz einfache Sache. Es werden nur ein paar preiswerte Zutaten gebraucht und natürlich ein Backofen.

Während meines Studiums war ich auf manchen Partys, wo es so sonderbare Dinge wie Vollkornpizza oder Dinkelpizza gab, dick belegt, weich und durchgesuppt in der Mitte, verbrannt am Rand...

Ok, wer es mag, aber Pizza sollte man so etwas nicht nennen. Gemüsekuchen meinetwegen. Oder Mampf.

Echte (Haus-)Pizza geht eher so:

Pizza 1

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Piadina con salsiccia

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Die Piadina ist ein typisch romagnolisches Gericht, ein dünner gebackener Teigfladen der mit den verschiedensten Leckereien belegt wird. Bei uns gab es sie gestern mit Salsiccia, Paprika und Zwiebeln

Piadina mit Salsiccia

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Italien 2008: Einkaufen im Supermarkt

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Immer mehr wird auch in Italien im Supermarkt und in Discountern eingekauft. Warum ist mir meistens gar nicht klar, denn die Qualität und auch der Service ist hier häufig eher nicht so toll (ok, meist noch besser als bei uns...)

Manchmal aber wird auch richtig geklotzt und das kann dann irgendwie doch ganz gut werden. Da gibt es einen Supermarkt mit riesiger Verkaufsfläche umgeben von allen Möglichen anderen Geschäften, Boutiquen, Kinos usw. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist das Romagna Center in Savignano sul Rubicone

Iper Romagna Center

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Italien 2008: Einkaufen auf dem Markt

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Bei uns gibt es zwar auch einige Märkte und Markthalle, teilweise sogar erstaunlich gut. Eine ganz andere Kultur der Märkte gibt es allerdings in Italien, zumindest noch. Während es bei uns meist nur Lebensmittel und eventuell noch ein paar Küchenutensilien gibt, bekommt man auf den überall vorhanden Märkten in Italien eigentlich alles.

(Achtung, viele Bilder!)

Markt Fano

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Italien 2008: Essen IV - Fano

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Es gibt jede Menge kulinarischer Führer, die versuchen, Licht in das Dickicht der vielen Restaurants und Gasthäuser zu bringen. Viele davon sind in meinen Augen für den alltäglichen Einsatz aber nicht zu gebrauchen, da entweder nur für gut betuchte wirklich nutzbar oder aber mit so beliebigen Beschreibungen und einer häufig fragwürdigen Auswahl. Ein wohltuende Ausnahme stellt mit hoher Zuverlässigkeit der Osterie d'italia dar, in dem absichtlich auf (ab-)gehobene Gastronomie im Sinne von Sternensucherei verzichtet wird. In den Vordergrund gestellt wird hier vielmehr das einfache Gasthaus, die 'normale' Osteria, die Trattoria um die Ecke. Keinesfalls sollte man aber glauben, deswegen schlecht zu essen, ganz im Gegenteil.

Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist das Da Maria in Fano. Äußerlich mehr als unscheinbar, wer vermutet schon hinter dieser Fassade ein liebevoll eingerichtetes Lokal, in dem auf hohem Niveau herrliches Essen zubereitet wird. 

Da Maria, Restaurant in Fano

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